Aktivitäten Archäologische Stätten
Archäologische Stätten
Archäologische Ausgrabungsstätten und Museen Drucken E-Mail

Es gibt eine Vielzahl von archäoligischen Ausgrabungsstätten und Museen auf Kreta.

Die allgemeinen Öffnungszeiten für archäoligische Ausgrabungsstätten, Museen und Denkmäler sind:

  • April - September (Sommerzeit): Montag: geschlossen / Dienstag- Sonntag: 08.30-19:30
  • 1. November – 31. März(Winterzeit):
    Montag: geschlossen/Dienstag- Sonntag: 08.30-15.00
  • Ferien:
    08.30-15.00 am Ostersamstag, Ostermontag, Himmelfahrt, 15. August, 6. Januar, Rosenmontag, 28. Oktober
  • Karfreitag (bis 12.00)
  • 1. Januar, 25. März, Ostersonntag, 1.Mai, 25.-26. Dezember: geschlossen

Einige archäologische Ausgrabungsstätten und Museen könnten individuell auch andere Öffnungszeiten haben.

Freier Eintritt:

Während dieser Tage ist der Eintritt zu allen archäologischen Ausgrabungsstätten, archäologischen Sammlungen, Museen und Denkmälern frei:

  • Alle Sonntage vom 1.November bis 31.März
  • Gesetzliche Feiertage
  • 6.März, in Gedenken an Melina Merkouri
  • 18.April, Internationaler Denkmäler-Tag
  • 18.Mai, Internationaler Museumstag
  • 5.Juni, Internationaler Tag der Umwelt
  • Letztes Wochenende im September, Feier anlässlich des Europäischen Kulturerbes.
 
Archäologische Ausgrabungsstätten Drucken E-Mail

Wenn Sie Interesse an Archäologie haben oder einfach nur mehr über kretische Geschichte erfahren wollen, finden Sie viel Wissenswertes an den folgenden archäologischen Stätten auf Kreta.

Die beliebten archäologischen Stätten der minoischen Zeit, Phaistos und Agia Triada, liegen nur wenige Kilometer von Kamilari entfernt. Dank der kurzen Distanz können Sie diese Orte (insbesondere Phaistos) am besten in der Frühe oder am Abend, also vor oder nach der überfüllten Hauptzeit (im Sommer) besuchen.

Für Phaistos, empfehlen wir einen Besuch in den Abendstunden, denn das Panorama, vom Phaistos Hügel aus über die Messara-Ebene, ist am schönsten unter dem warmen Licht der absteigenden Sonne.

Archäologische Stätten im Bezirk Chania

Frangocastello Festung

Um die kleine besiedelte Bucht vor den Piraten zu schützen, wurde 1371 beschlossen, diese Festung zu bauen. Sie wurde während der venezianischen Herrschaft kaum genutzt, und am Abend des ersten türkischen Angriffs, wurde Sie gleich aufgegeben. Im Jahre 1828 besetzten kretische Rebellen die Festung und während der türkischen Belagerungen, die folgten, wurden ihre Türme zerstört.

Archäologische Stätten im Bezirk Rethymnon

Apodoulos

Besteht aus drei Gebäudekomplexen der Alten Palast Zeit (1950-1700 v. Chr.), während in dem angrenzenden Gebiet auch Tholosgräber der Nachpalastzeit (1380-1200 v. Chr.) angesiedelt wurden.

Armeni

Ein spät-minoischer Friedhof mit Gräbern in Felsen gehauenen, die viel mehr an mykenische Gräber als an die üblichen minoischen Tholosgräber erinnern.

Eleftherna

Jüngste Ausgrabungen, die auf dem Gelände stattfanden, haben wichtige Denkmäler aus einer griechisch-römischen Stadt ans Licht gebracht.

Die Fortezza Festung von Rethymnon

Diese Festung wurde von 1573 bis 1580 von den Venezianern errichtet, zum Schutz der Einwohner gegen die türkischen Bedrohungen. Sie ist sternförmig angelegt mit drei Toren und sechs Bastionen.

Archäologische Stätten im Bezirk Heraklion

Agia Triada

2,5-3 km westlich von Phaistos, wurden die Ruinen einer Luxus-Villa gefunden, die von einigen als der Sommerpalast der Phaistos Herrscher definiert wurde. Einige der wichtigsten Fundstücke, die von dieser Stätte kommen, sind im Archäologischen Museum Heraklion ausgestellt: die Larnax (ein aus Terracotta gefertigter, häufig mit reichen Ornamenten ausgeschmückter Sarg), die Harvester Vase und die tadellosen Fresken.

Phaistos

63 km südwestlich von Heraklion und ca. 78 km südöstlich von Rethymnon, war die zweitwichtigste Palast-Stadt des minoischen Kreta. Als Residenz des mythischen Radamanthes, wurde der Palast auch seit der Jungsteinzeit als Zentrum einer Besiedlung bewohnt. Die architektonische Gestaltung ist identisch mit der von Knossos. Auch hier sind die Zimmer um einen Hof angeordnet. Auf der anderen Seite, im Gegensatz zu Knossos, waren die Fresken an den Wänden relativ spärlich, die unbemalten Böden und Wände wurden mit einer Auskleidung aus reinem weissen Gips bedeckt. Die Fläche dieses Palastes macht ca 9.000 qm aus.

Komos

Es war der minoische Hafen von Phaistos - aber diese Stätte ist für die Öffentlichkeit heutzutage leider nicht zugängig und kann nur von außen eingesehen werden.

Gortys

46 km südlich von Heraklion war Gortys die Hauptstadt der römischen Provinz Kreta und Cyrenaica, eine Stadt, die vor allem während der Römerzeit blühte. Sie hatte ihren Ursprung in der minoischen Zeit, wie sich in den Ruinen eines Bauernhaus von 1600 v. Chr., das man ausgegraben hatte, erwiesen hat. Die markantesten Bauwerke sind das Prätorium (2. Jh. n. Chr.), die Residenz des römischen Statthalters der Provinz, und die Nymphaion (2. Jh. n. Chr..), wo die Nymphen verehrt wurden; der Tempel des pythischen Apollo, dem Heiligtum der ägyptischen Gottheiten; und das Odeon, wo die berühmte Inschrift mit den Gesetzen aus Gortys gefunden wurde. Plato sprach mit Bewunderung von diesen Gesetzen, die in einem dorischen Dialekt geschrieben wurden und aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. stammen.

Knossos

5 km östlich von Heraklion, bewohnt seit der Jungsteinzeit. Der erste Palast von Knossos wurde um 1900 v. Chr. erbaut. Zweihundert Jahre später wurde es durch ein Erdbeben zerstört, und anschließend noch größer und luxuriöser wieder aufgebaut. Die letzte Katastrophe ereignete sich etwa 1500-1400 v. Chr. und gemäß einer Theorie, zusammen mit dem Ausbruch des Vulkans auf Santorin. Trotz dieses Rückschlages, lebten dort noch weitere fünfzig Jahre Menschen, bis, um 1400 v. Chr., ein Feuer durch die Stadt fegte. Die minoischen Paläste waren nicht nur die Residenz des regierenden Hauses, sie waren auch administrative und religiöse Zentren für die gesamte Region. Die Ruinen der Hauptstadt des minoischen Königreiches beinhalteten einen kompletten Palast mit vielen Räumen, Häuser der einfachen Einwohner und einen Friedhof. Der Palast wurde als eine labyrinthische Anlage um einen zentralen Innenhof gebaut. Dieser mehrstöckige Bau bedeckt eine Fläche von 22.000 qm und zusätzlich zu den königlichen Gemächern, enthielt er auch Kultstätten, Schatzkammern, Werkstätten und Lagerräume. Fresken und andere Fundstücke können im Archäologischen Museum von Heraklion angesehen werden.

Fourni in Arhanes

Ausgrabungen in Fourni brachten 26 Gebäude ans Licht, von denen die meisten als Grabstätten dienten. Der Friedhof wurde von 2400 v. Chr. bis 1200 v. Chr. verwendet und jeder Komplex hatte mehr als eine architektonische Phase.

Venetianische Festung Koules

Das Symbol von Heraklion. Der ursprüngliche Name der Festung war «Roca al mare», es wurde von den Venezianern errichtet, vor dem Bau der neuen Stadtmauern. Es wurde durch das große Erdbeben von 1303 zerstört und nahm seine endgültige Form beim Wiederaufbau zwischen 1523 und 1540 an. (Täglich von 08:30-15:00 Uhr geöffnet; montags geschlossen)

Levina (Lendas)

Ausgrabungen brachten ein Heiligtum des Asklepios und Minoische Kuppelgräber ans Licht

Malia

34 km östlich von Heraklion und 3 km entfernt vom Sommer-Badeort mit dem gleichen Namen. Ausgrabungen haben einen Palast zu Tage gebracht; ähnlich denen in Knossos und Phaistos (auch um 1900 v. Chr. erbaut und verlassen etwa 1450 v. Chr.). Bei Hrissolakos (Goldgrube), haben Archäologen auch die Bezirke rund um den minoische Palast und den Friedhof ausgegraben. Der Palast bedeckte eine Fläche von ca. 9.000 qm. Viele der Objekte, die aktuell im Archäologischen Museum von Heraklion ausgestellt sind, wurden in Malia gefunden.

Tilissos

14 km südwestlich von Heraklion liegen die Ruinen einer der ältesten minoischen Städte Kretas, darunter drei große Gebäude und Wohnhäuser der lokalen Herrscher.

Vathipetro

19 km südlich von Heraklion wurden die Ruinen einer großen minoischen Villa, einem Landgut, das einem lokalen Adligen gehörte, entdeckt. In den Ruinen befinden sich eine Weinpresse, Olivenpresse, Webstuben und ein möglicher Töpferofen.

Archäologische Stätten im Bezirk Lassithi

Kato Zakros

117 km südöstlich von Agios Nikolaos ist die Ausgrabung von einem luxuriösen minoischen Palast, der viert-wichtigste gemessen an Bedeutung auf der Insel. Er hat eine Reihe wichtiger Funde hervorbrachte, die jetzt im Archäologischen Museum in Heraklion ausgestellt sind. Dieser Palast machte eine Fläche von 7,000 bis 8,000 qm aus. Er enthielt königliche Gemächer, Lagerräume und verschiedene Werkstätten. Das Anwesen und die nahe gelegenen Stadt wurden um 1450 v. Chr. von einem heftigen Erdbeben zerstört. Man vermutet durch das gleiche Erdbeben, welches auch einen großen Teil der Insel Santorini, im Meer versinken ließ. Zakros war ein großer minoischer Marinestützpunkt, der Handelsbeziehungen mit Ägypten und Anatolien gründete. Von hier ausgehend wurden Minoische Landgüter, zwei heilige Hügel, ein Friedhof und Höhlengräber im Umkreis entdeckt.

Spinalonga Insel

Es ist eine kleine Insel am Eingang der Elounda Bucht. In der Antike gab es hier die Festung der Olounites. Im Jahre 1579 bauten die Venezianer dort eine mächtige Festung, die auch nach der osmanischen Besetzung Kretas im Jahre 1669 unter ihrer Herrschaft genutzt blieb. In den letzten Jahren der osmanischen Besatzung, war es eine sichere Zufluchtsstätte für osmanischen Familien in Krisenzeiten. Im Jahre 1903 wurde die Insel per Gesetz der Regierung als Aufenthaltsort für die Leprakranken von Kreta ernannt.

 
Agia Triada Drucken E-Mail

Die archäologische Stätte von Agia Triada, 3,5 km von Phaistos, beherbergt die Ruinen der Luxusvilla, den Kleinen Minoischen Palast von Agia Triada. Die Stätte ist nach dem Dorf Agia Triada benannt, neben dem es sich befindet und das bis 1897 bewohnt war, als es die Türken zerstörten. Der minoische Name der Stätte, ist unbekannt. Ausgrabungen von 1902-1904 förderten hier Tholosgräber und einen minoischen Palast zu Tage. Einige der wichtigsten Exponate der minoischen Zeit wurden in Agia Triada ausgegraben und sind derzeit im Archäologischen Museum in Heraklion ausgestellt. Dazu gehören drei gravierte Tongefäße von hohem künstlerischem Wert. Zahlreiche Gräber mit zwei gewölbten Grabkammern wurden dort gefunden und der Sarkophag von Agia Triada.

Die Stätte wurde während der Jungsteinzeit erstmals besiedelt, wie durch zahlreiche Funde aus dem Gebiet belegt. Der Kleine Palast wurde ca. 1600 v. Chr. gebaut und es wird von einigen Historikern angenommen, dass er als Sommerresidenz der Phaistos Herrscher gedient habe. Er war mit dem Haupt-Palast in Phaistos durch eine gepflasterte Straße verbunden. Der Palast wurde im Jahre 1450 v. Chr. zerstört, zur gleichen Zeit wie die Paläste von Knossos und Phaistos. Auf den Ruinen wurde ein neuer prächtiger Palast gebaut, der bis zur Geometrischen Zeit benutzt wurde und dann als Tempel diente.

Heute findet man noch die Kirche Agios Georgos tou Galata, die Fresken ebenfalls von Palaiologos Art enthält und die zu den ältesten Fresken in Kreta gehören. Auch der 2-köpfige Adler ist dort zu sehen, welcher das Symbol des Byzantinischen Reiches war.

 
Phaistos Drucken E-Mail

Phaistos ist, nach Knossos, der zweitgrößte minoische Palast auf Kreta. Zusammen mit Knossos und Cydonia war Phaistos eine der wichtigsten Städte: ausgesprochen mächtig, unabhängig und mit einer eigene Münzprägung ausgestattet. Die archäologische Ausgrabungsstätte von Phaistos ist außerordentlich interessant, da viele Teile des Neuen Minoischen Palastes und auch andere minoische, geometrische und hellenistische Gebäude entdeckt wurden. Dort wurde auch die berühmte Scheibe (Diskus) von Phaistos gefunden, dessen Eingravierungen noch nicht entziffert werden konnten und daher als eine der größten archäologischen Mysterien gehandelt werden.

Der minoische Palast von Phaistos entsprang aus einer florierenden Stadt, die aus der fruchtbaren Ebene der Messara aus vorhistorischen Zeiten von vor circa 6000 v.Chr. bis zum 1.Jahrhundert v.Chr. hervorging, wie auch archäologische Funde bestätigen. Der kleine Palast diente als eine luxuriöse Residenz und besteht aus zwei Sektoren. Ein Sektor erstreckt sich Richtung Norden, der andere Richtung Westen.

Kurz vor dem Parkplatz von Phaistos kann man auf der rechten Seite die erste Kirche von Agios Georgios Theotokou (auch Agios Georgios Falandras, Falandras ist der Name des Bezirks) aus dem 10. Jahrhundert sehen. Es ist eine Kirche aus der venezianischen Zeit, die zunächst ein Kloster war. Sie wurde von Agios Ioannis o Xenos, einem Mann aus Sivas, gegründet, der wahrscheinlich die meisten Kirchen in dieser Gegend erbaute und wurde später dafür heiliggesprochen wurde. Für weitere Informationen lesen Sie bitte das Schild vor der Kirche.

 
Komos Strand - Ausgrabungsstätte Drucken E-Mail

Eine weitere der wichtigsten archäologischen Stätten in der Präfektur Heraklion ist die Stätte von Komos, am gleichnamigen Strand gelegen und einen Besuch wert – insbesondere im Licht eines schönen Sonnenuntergangs. Komos war die Hafenstadt von Phaistos und Agia Triada im Jahre 1650-1250 v. Chr. Ausgrabungen in Komos haben eine minoische Küstenstadt zu Tage gebracht mit großen öffentlichen Gebäuden.

 
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